Ein Besuch im WOW Museum in Zürich ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich versuche, unsere Eishockeyreisen nach Möglichkeit mit Erkundungstouren in der Umgebung zu verbinden. Am letzten Samstag im August sollte unsere Tochter am Eishockeytraining für Mädchen teilnehmen und dann vor den Spielen der Women’s Hockey Tour in Kloten als Eisbegleiterin mit den anderen mitlaufen. Wir beschlossen, die Pause zwischen den Spielen für einen kurzen Besuch im WOW Museum in der Altstadt von Zürich zu nutzen.
Und da ich weiss, dass viele Eishockey-Eltern, die wie wir ihre Wochenenden in Eishallen in der ganzen Schweiz verbringen, diesen Blog lesen, noch ein kleiner Tipp: Wenn du Inspiration suchst, was du zwischen den Spielen unternehmen kannst, schau dir mein E-Book „Von der Eishalle zum Erlebnis: 12 coole Ausflüge in der Nähe von Eishockey-Arenen in der Schweiz» an. Es ist voller kurzer Ausflüge, die sich wunderbar mit dem Eishockeyprogramm kombinieren lassen – genau wie wir es oft tun.
WOW Museum – Anreise
Am besten kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin, da sich das WOW Museum direkt im Zentrum von Zürich, in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet. Von dort sind es etwa 3-5 Minuten zu Fuss bis zur Werdmühlestrasse 10, wo sich das Museum befindet. Wenn man mit dem Tram anreist, steigt man an der Haltestelle Bahnhofstrasse aus, von wo aus es etwa 3 Minuten zu Fuss sind.
Das nächstgelegene Parkhaus ist Urania, das jedoch an Wochenenden sehr schnell voll sein kann. Wir haben unser Auto im Parkhaus hinter dem Hauptbahnhof abgestellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Bevor man das WOW Museum besucht, muss man ein Zeitfenster reservieren, da es sehr beliebt und relativ klein ist. Wir sind spontan hingegangen – und hatten grosses Glück, dass das Wetter an diesem Samstagnachmittag so schön war, dass die Leute lieber draussen waren als im Museum. Es ist täglich ausser dienstags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 22:00 Uhr.
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 23 CHF, für Studenten 19 CHF, für Kinder (6–16 Jahre) 16 CHF, für Kinder (2–5 Jahre) 5 CHF und für Kinder unter 2 Jahren ist der Eintritt frei. Ein Familienticket für 73 CHF gilt für 2 Erwachsene und 2 bis 4 eigene Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren. Mit der Zürich Card gibt es 10 % Rabatt. Donnerstags gibt es 15 % Rabatt auf den Eintritt (ausser in den Schulferien und an Feiertagen).
In der Garderobe stehen Schliessfächer zur Verfügung. Ich empfehle, so wenig wie möglich mitzunehmen – aber vergiss nicht, dein Handy (voll aufgeladen) mitzunehmen, du wirst es brauchen!

Unser WOW-Museumserlebnis
Gleich zu Beginn wurden wir von freundlichen Mitarbeitenden begrüsst, die uns erklärten, dass wir uns mit ihrem kostenlosen WLAN verbinden und den QR-Codes an jeder Station folgen sollten. Diese führen zu ihrer App, mit der man an ausgewählten Stationen unterhaltsame Selfies machen kann – übrigens eine grossartige Möglichkeit, das Beste aus dem Besuch zu machen (und perfekte Fotos zu erhalten).

Der erste „Raum“ war ein Spiegellabyrinth, das einem den Kopf verdrehte und dazu zwang, darüber nachzudenken, was real ist.


Hier gibt es viele raffinierte visuelle Tricks zu entdecken, wie beispielsweise diese Leiter, die scheinbar zu einem Swimmingpool führt. Zudem gibt es mehrere Räume mit Spiegeln, die vorübergehend die Perspektive verändern.




Im Obergeschoss befindet sich ein ruhigerer Raum, in dem man verschiedene interaktive Aktivitäten und kleinere visuelle Illusionen ausprobieren kann. Und ich muss sagen, dass mich diese Drehscheiben sehr an einen anderen Ort erinnert haben, der den menschlichen Sinnen gewidmet ist – das Sensorium in Rüttihubelbad, wo man ebenfalls ähnliche optische Spiele vorfindet.





Zusammenfassung
- Das WOW Museum ist ein unterhaltsamer, cleverer und visuell beeindruckender Ort. Alles ist modern, fantasievoll und sehr interaktiv – von der ersten Minute an taucht man in eine Welt der optischen Täuschungen ein.
- Was das Alter angeht, ist es meiner Erfahrung nach ideal für Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren. Für sehr kleine Kinder ist es nicht geeignet, und man kann keinen Kinderwagen mitbringen – die Räume sind eng und einige Installationen erfordern Bewegungsfreiheit.
- Wenn viele Leute da sind, kann es ziemlich laut werden (der Raum ist sehr klein).
- Zuerst fand ich es ziemlich teuer für einen Familienausflug. Aber ehrlich gesagt waren wir die ganze Zeit unterhalten; wir haben viel gelacht, und wenn wir genug Zeit gehabt hätten, hätten wir leicht zwei Stunden dort verbringen können, vielleicht sogar mehr.
- Ich fand die Selfie-Stationen sehr gut und schätzte es, dass man später alle Fotos kostenlos herunterladen kann. Insgesamt ist es ein echter „Instagram-Hotspot”.
















