Maischnee: Narzissenwanderung am Mont-Pèlerin

An der „Schweizer Riviera“, hoch über dem Genfersee, um Montreux und Vevey, ist im Mai und Juni wilde Narzissenzeit. Insgesamt gibt es hier 6 Narzissenwege, wir haben uns dieses Mal für den am Mont-Pèlerin entschieden. Es handelt sich um einen knapp neun Kilometer langen Rundweg, der nicht nur für Liebhaber der weißen Blüten, sondern auch für Liebhaber schöner Aussichten geeignet ist.

Anreise nach Chardonne

Standseilbahn Vevey – Mont-Pèlerin Funiculaire

Eine elfminütige Fahrt mit der Standseilbahn bringt die Fahrgäste hoch über Vevey. Die Standseilbahn fährt im Zehn-Minuten-Takt, die einfache Fahrt kostet CHF 5.80, mit Halbtax-Abo CHF 2.90.

Mit dem Auto

Die Route beginnt im Dorf Chardonne oberhalb von Vevey. Parkmöglichkeiten gibt es direkt bei der Bergstation der Standseilbahn. Die Parkdauer ist auf maximal 5 Stunden begrenzt.

Narzisse – das Symbol der Riviera

Leider nimmt die Fülle der symbolträchtigen Blume der Riviera immer mehr ab. Auch ihr könnt die Narzisse schützen, indem ihr ein paar einfache Regeln beachtet:

  • Pflückt keine Narzissen auf privaten Feldern.
  • Pflückt die Narzissen nicht mit ihren Blättern und nicht, wenn der Boden schlammig ist (dies kann die Zwiebeln beschädigen).
  • Auf öffentlichen Feldern ist das Pflücken von Narzissen auf 1 Handvoll pro Person beschränkt.
  • Kauft die Sträuße bei den Bauern, die in der Regel an den Wegrändern stehen.
  • Gehe oder liege nicht auf den Narzissen.

Auf der eigens für den Narzissenweg eingerichteten Website findet man eine interaktive Karte, die genau anzeigt, wann die Narzissenfelder in Blüte stehen.

Sentier des Narcisses – Narcissenweg am Mont-Pèlerin

Quelle

Beginn des Narzissenwegs

Die Route startet direkt an der Bergstation der Standseilbahn Mont-Pèlerin. Am Wegweiser steht ein hölzerner Schild mit einer Narzisse, die den Weg zeigt.

Die Route führt zunächst nach rechts über den Chemin Mont-Pèlerin, vorbei an La Maison du Pélerin. Dies ist übrigens das ehemalige Grand Hôtel, das während des Zweiten Weltkriegs in ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge umgewandelt wurde und heute ein Altersheim ist. Der Wanderweg führt weiter hinauf in den Wald. Bald kommt man auf eine Lichtung, auf der sich die Weiden der wilden Narzissen öffnen.

Hinter dem Bauernhaus auf dem Foto oben bog der Weg in den Wald ein und führte dann zwischen Weiden weiter. Es ist zu beachten, dass die Wege nach Regentagen sehr schlammig und aufgeweicht sind.

Chalet Butticaz

Die schönste Narzissenwiese befindet sich in der Nähe des Chalet Butticaz. Wenn es keine private Veranstaltung gibt, kann man hier ein Picknick machen.

Wir sind beim Fotografieren nicht auf eine einzige Narzisse getreten, ich schwöre es!

Der letzte Teil der Wanderung zurück nach Chardonne hat mir sehr gut gefallen, da wir auf dem ganzen Weg Ausblicke auf den Genfersee und die Berge hatten. Hier gibt es auch einen Picknicktisch. Ein Picknick bei dieser Aussicht ist es auf jeden Fall wert!

Der Rundweg führt langsam zurück nach Chardonne und zur Standseilbahn nach Vevey.

Zusammenfassung

  • Die Strecke ist weniger als 9 Kilometer lang, und ihre Koordinaten sind hier zu finden.
  • Der Weg ist nicht für Kinderwagen geeignet.
  • Ich empfehle die Route nicht, wenn es vorher stark geregnet hat.
  • Auf dem Weg kann man einen kleinen Abstecher zu einem Sendeturm mit einer Aussichtsplattform machen.
Welcher Narzissenweg ist euer Favorit? Lass es mich in den Kommentaren wissen! Wenn euch der Beitrag gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn teilt! Ich danke euch! Und vergesst nicht, mir auf InstagramFacebook und Pinterest zu folgen. Ihr könnt euch auch über LinkedIn mit mir verbinden.

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Kategorien: Themenwege, Wandern
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Autorin

Hana Hurábová

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