Detektive mit KrimiSpass spielen

Ich weiß nichts wie es bei euren Kinder ist, aber unser Ältester liebt die Krimiseriebücher für Kinder (Die Drei ???, Tiger-Team, etc.). Mein Mann und ich genießen es, die verschiede Krimiserie im TV zu schauen. Deshalb konnte ich es kaum erwarten, ein interaktives Outdoor-Krimispiel zu versuchen, von dem ich in der Lokalzeitung gelesen habe. Bei diesem interaktiven Erlebnis-Krimispiel schlüpft ihr in die Rolle eines Kommissars der Berner Kantonspolizei und habt die Chance zu versuchen einen fiktiven Kriminalfall zu lösen.

Was ist KrimiSpass Swiss

David Baumgartner, ein großer Krimi- und Geocaching-Fan, ist hinter dem KrimiSpass Projekt. Er kam auf die Idee eines interaktiven Krimi-Spiels, welches das ganze Jahr über gespielt werden kann. Nach dem Erfolg seiner Outdoor-Abenteuer Krimi in a Box und Mord am Thunersee hatte er eine weitere Idee: Krimispass Swiss. Dies mit dem Ziel, die Standortförderung im ländlichen Raum zu unterstützen. *

Seit 2017 kann KrimiSpass an vier Orten in der Schweiz gespielt werden: Laupen, Münsingen, Spiez und Utzenstorf. Drei weitere Plätze wurden seit 2018 hinzugefügt: Trubschachen, Bivio und Savognin.

Wie funktioniert´s

Die Teilnahme am Spiel ist kostenlos. Bevor ihr losgeht, müsst ihr die Website von krimispass.ch besuchen und auswählen KrimiSpass in eurer Nähe. Hier müsst ihr eure E-Mail-Adresse angeben. Ihr erhaltet umgehend ein E-Mail mit der Spielanleitung und allen notwendigen Informationen (z.B. GPS-Koordinaten von elf Spielposten wo ihr Hinweisschilder, die euch helfen, den Fall zu lösen, findet).

Dann fahrt ihr los! Aber vergesst ihr nicht: um das Spiel spielen zu können, müsst ihr ein internetfähiges (und voll aufgeladenes Smartphone) dabeihaben (besser noch mit einem QR-Code-Reader). Und ausserdem solltet ihr Papier und Schreibzeug mitzunehmen, um sich Notizen machen zu können.

KrimiSpass in Utzenstorf und der Fall Pierre S.

Der Start des Krimi-Rundgangs befindet sich direkt beim Bahnhof – auf der Seite gegen Tannschächtli zu (ihr müsst die Gleise untergehen). An diesem Ort lernt ihr den Anfang des Falles: Ein Füssgänger hat die Leiche von Pierre Salzmann, des über die Kantons-granzen hinaus bekannten Schönheitschurirgen, gefunden. Auf den ersten Blick ist klar, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.  Aber wer hat ihn getötet? Es gibt fünf Personen, die unter dringendem Mordverdacht stehen.

Der Weg führt euch über idyllische Wege durch Feld, Wald und Wiesen bis zum Schloss Landshut.

Hier verbringen wir etwas Zeit. Wir konnten den Hinweisschilder Nr. 5 “Wirtschaft Schloss Landshut” nicht finden. Obwohl wir ein GPS hatten, haben wir es nicht gefunden. Aber immerhin haben wir die Schweizer Wildstation besucht.

Von hier führt der Weg zurück ins Dorfzentrum. Wie ihr sehen könnt, hat jeder Hinweisschilder eine eigene Nummer und URL, wo ihr die Hinweise finden könnt, die Sie benötigen, um die Aussagen des Fallverdachts oder Informationen eines Gerichtsmediziners zu lösen (die geschriebenen Texte sind in Deutsch, das gesprochene Wort in Bärdütsch!) . Diejenigen, die ein Telefon mit einem QR-Code-Leser haben, scannen einfach den Code.

Fall gelöst?

Wenn ihr denkt, dass ihr den Fall gelöst habt und ihr wisst, wer der Mörder ist, dann könnt ihr den Namen des Verdächtigen direkt online eingeben (Den Link dazu findet ihr auf der Webseite der Schauplätze). Ihr erhaltet innert wenigen Minuten ein E-Mail mit einem Link zur Auflösung. Also, habt ihr den Fall richtig gelöst?

Unsere Eindrücke und Empfehlungen

Die gesamte Strecke ist etwa vier Kilometer lang und mit einem Kinderwagen machbar. Wir haben uns entschieden zu fahren mit dem Velo. Zuerst hatten wir ein wenig Mühe, den ersten Schauplatz zu finden (die Schilder sind wirklich unauffällig). Vielleicht wäre es besser, anstelle der GPS-Koordinaten der einzelnen Schauplätze eine Karte der gesamten Route zu haben, damit man weiß, wohin gehen soll.

Insgesamt haben wir ungefähr 2 Stunden auf der Route verbracht, um den Fall zu lösen. Und haben wir den Fall gelöst? Hmmm … die Antwort ist nein 🙁 Ich könnte hier viele Ausreden verwenden: Die Kinder ließen uns nicht nachdenken, wir haben nicht alles gut verstanden und fanden auch nicht den fünften Schauplatz. Aber es war nur unsere Dummheit: wir waren faul, den Notizblock und den Stift aus dem Rucksack zu ziehen und sich Notizen zu machen, das war’s! Ein großer Fehler! Es gab wirklich eine Menge Informationen zu verarbeiten.

Wenn ihr möchtet der KrimiSpass für einen schönen Sonntagnachmittagsspaziergang, empfehle ich euch, früh loszugehen, damit ihr Snacks in Cafés auf der Route haben könnt. Sonntags ist das Schloss Café nur bis 17 Uhr geöffnet, ebenso die Confiserie Flury in Utzenstorf, wo es der letzte Schauplatz ist. Hier könnt ihr ein köstliches Eis als Belohnung für einen erfolgreich gelösten Fall bekommen (oder als Trost, falls ihr den Fall nicht lösen konntet 🙂 ).

Jedenfalls, ich empfehle das Spiel sehr. Abgesehen davon, dass ihr eure Gehirn-Threads in Angriff nehmen, werdet ihr interessante Ecken und neue Orte entdecken, für die ihr keine normalweise Zeit hättet.

Ich hoffe, mein Erlebnisbericht zum KrimiSpass in Utzenstorf hat euch gefallen. Wenn ihr keinen meiner letzten Beiträge verpassen wollt, meldet ihr euch bitte oben rechts auf dieser Seite für meinen Blog an. Vielen Dank 🙂 Oder folgt mir auf Facebook, Pinterest und Instagram.

Und natürlich freue ich mich darauf, alle eure Kommentare zu lesen!

*Quelle: http://krimispass.ch/swiss/about/

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