Wandern mit Kindern: Adelboden

Das idyllische Bergdorf Adelboden ist ein bekannter Wintersportort inmitten der Berner Alpen. Es ist ein Wintersportparadies (wir waren hier schon Skifahren und Schlitteln), sowie ein Wanderparadies (wir haben eine Wanderung von Sillerrenbühl nach Oey gemacht). Diesmal wanderten wir nördlich von Adelboden hinauf und genossen während unserer Wanderung herrliche Aussichte auf das Allenbachtal und das Engstligenalp-Massiv.

Anreise

Von Bern aus erreicht ihr Adelboden mit dem Auto in etwa einer Stunde. Stellt ihr eure Navi einfach ins Zentrum von Adelboden, zum Parkhaus Zentrum. Dieser mehrstöckige überdachte Parkplatz ist kostenpflichtig (> 4h – 6CHF, 5h – 7CHF, 6h – 8CHF). Der Lift bringt euch vom Parkplatz vor dem Restaurant Adler ab.

Es gibt einen billigeren Parkplatz (aber nicht überdacht), etwas weiter an der Sengistrasse.

Trail

Sobald wir den Parkplatz verlassen hatten, gingen wir in Richtung Dorfstrasse. Wir kamen am Dorfplatz vorbei und biegten nach ca. 300 Metern rechts in die Sengistrasse ab.

Wir folgten der asphaltierten Straße und stiegen zwischen typischen Chalets mit breiten Fassaden und niedrigen Satteldächern auf. In den Lücken zwischen den Häusern begannen wir die Aussicht auf die Umgebung zu genießen.

Ungefähr einen Kilometer entfernt verwandelte die asphaltierte Straße zu einem steinigen Feldweg und wir kamen schließlich in die Natur.

Aussichtspunkt Taubenfels

Am Wegweiser Uelisgraben (1.515 m.ü.M.) beschlossen wir, einen kleinen Umweg zu machen. Wir fuhren rechts auf den Taubenfels-Aussichtspunkt zu (es stand Taubenfels auf dem Wegweiser, “Daubenfels” vor Ort – wer weiß, was richtig ist 😉 ). Nach ca. 5 Gehminuten eröffnete sich ein herrlicher Blick auf Adelboden aus der Vogelperspektive. Und dank des Fernglases konnten wir auch die Engstligenfälle auf der gegenüberliegenden Talseite erkunden und im Hintergrund der mächtige Kessel der Engstligenalp.

Wir gingen zurück zum Wegweiser und fuhren weiter (Richtung Fluhweid/Schärmtanne). Unterwegs kamen wir an einem Holzbrunnen vorbei. Hier haben wir unsere Wasserfläsche nachgefüllt und das Kleingeld in die ausgestreckte Holzhand gesteckt.

Auf dem schmalen Weg erreichten wir den höchsten Punkt unseres Weges (1.624 m.ü.M.). Es dauerte etwa eineinviertel Stunden, seit wir Adelboden verlassen haben.

Etwas weiter haben wir einen Snack gegessen und wieder einmal atemberaubende Ausblicke genossen. Und die Kinder waren begeistert, weil sie wussten, dass wir jetzt einfach runtergehen würden 🙂

Den letzten Abschnitt des Weges ins Tal wanderten wir am Stigelbach entlang. Wir gingen auf der Asphaltstraße hinaus, überquerten sie (wir bogen nicht nach rechts zum Restaurant Schärmtanne ab) und fuhren am Bach entlang (der ein paar Dutzend Meter weiter in den Allenbach floss), bis wir an der Brätlistelle ankamen, wo wir unser Picknick planten.

Von hier aus waren es etwas mehr als zwei Kilometer zurück nach Adelboden.

Unsere Eindrücke

Die Inspiration für unsere Reise fanden wir auf der Website des Wandermagazins Schweiz. Was mir gefällt, ist die interaktive Karte, auf der man die Höhe des Weges und die Art der Wege sehen kann, auf denen man wandern wird.

Der Weg ist laut Beschreibung 8,4 km lang und sollte in 2,5 Stunden bewältigt werden. Es dauerte uns etwa 4,5 Stunden. Ihr wisst, dass das Tempo von Kindern und Erwachsenen, die bergauf wandern, unterschiedlich sein kann. Wir machten auch einen Abstecher zum Aussichtspunkt, sammelten unterwegs Walderdbeeren und machten auch unser Picknick.

PS: Wenn jemand eine dünne schwarze Gore Laufjacke auf der Treppe des Adelbodner Parkhauses gefunden hat, lasst es mich bitte wissen! Es war meine Lieblingsjacke, und sie rutschte wahrscheinlich aus dem Haufen anderer Jacken, die mein Mann ins Auto trug. Vielen Dank im Voraus!

 

 

Liebster Award
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