Mit Kindern im Museum: Naturhistorisches Museum in Bern

Am Schweizer Kindergarten und in der Schule gefällt mir besonders, dass sie sich während des Schuljahres einem bestimmten Thema widmen. Zum Beispiel das Leben auf einem Bauernhof, die Arbeit der Feuerwehrleute, wie die Post funktioniert , wie die Schokolade hergestellt ist usw. und das Erlernen der Welt um sie herum im Kontext. Das Thema wird dann mit Aktivitäten im Kindergarten und in der Schule verwoben und umfasst praktische Demonstrationen, meist in Form von Besuchen, bei denen Kinder das Thema auf eigene Faust “berühren” können (Besuch eines Bauernhofs, Feuerwache usw.).

Als unser älterer Sohn kürzlich in der Schule ein Dinosaurier-Thema hatte und als ich herausfand, dass das Thema Naturhistorisches Museum für die Museumsnacht “Meet T-Rex” war, war unser Programm für einen Märzabend ziemlich klar: )

Anreise

Das Naturhistorische Museum (übrigens das älteste Museum in Bern) befindet sich etwas ausserhalb des historischen Zentrums von Bern, auf der anderen Seite der Aare, in der Bernastrasse 15.

Das Museum ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da es steht eine beschränkte Zahl Parkplätze (Blaue Zone) rund ums Museum zur Verfügung. Der nächste grosse Parkplatz ist das Casino-Parkhaus (ca. 10 Minuten zu Fuss).

Vom Bahnhof könnt ihr mit Tram Nr. 6 (Richtung Worb), Nr. 7 (Richtung Ostring), Nr. 8 (Richtung Saali) oder mit dem Bus Nr. 19 (Richtung Elfenau) bis Haltestelle Helvetiaplatz kommen. Von hier sind es 3 Minuten zu Fuss bis zum Museum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Das Museum ist Montag von 14 bis 17 Uhr geöffnet; Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 bis 17 Uhr; Mittwoch 9 – 18 Uhr; Samstag, Sonntag 10 – 17 Uhr

Die Eintrittspreise sind recht günstig. Das Erwachsenenticket beträgt 10 Franken, Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt!

Im Museum

Das Museum ist sehr gross – die Ausstellungsfläche erstreckt sich über vier Etagen. Wie ich geschriben habe, haben wir das Museum im Rahmen der Museumsnacht 2019 besucht. Obwohl es überall viele Menschen gab, gingen wir durch die Ausstellungen, die uns faszinierten. Trotzdem haben wir nicht alle Ausstellungen gesehen (ich werde es am Ende erwähnen).

Afrika

Die Jungs waren sehr überrascht von den lebensgrossen Tieren (natürlich nicht lebend 🙂 ).

Skeletensaal

Zu bestaunen gibt es auch allerhand Skelette. Hier könnt ihr viele Skelette bewundern – von der Zwergmaus bis zum 23-Meter-Skelett eines Finnwals.


Tiere der Schweiz

Ich war selbst überrascht, wie die Museumsführung unsere Jungs faszinierte. Die meiste Zeit haben wir wahrscheinlich in der Dauerausstellung verbracht, die “Tiere der Schweiz” präsentiert. Ich möchte, dass ihr ihre Begeisterung sehen konntet: “Oh, Mama, ich kenne den Vogel, Mama, wir haben in der Schule über dieses Tier gelernt …” wirklich, wirklich grossartig.

Die ausgestellten Tiere können in ihrer natürlichen Umgebung hinter Vitrinen bestaunt werden. Die Tiere sehen wirklich lebensecht aus.



Wirbellosen

In der Galerie über dem Skeletsaal könnt ihr zur Abwechslung viele kleine Tierarten bestaunen. Vor den Dinosauriern waren das Thema unseres Sohnes Schmetterlinge, also konnte ich ihn untersuchen, wenn er sich noch an etwas erinnert 🙂

Meet Barry

Eine hübsche kleine Ausstellung über Barry, die legendäre Bernardine mit Fässchen am Hals, die 40 Menschen vor Lawinen und Schnee im Bernard Pass gerettet haben soll. Aber der einundvierzigste (Napoleons französischer Soldat) war für ihn tödlich, weil er ihn aus Versehen in dem Glauben erschossen hatte, er sei ein Wolf. Bevor ihr diese Ausstellung betretet, findet ihr auch eine Fotokabine, an der ihr mit Barry ein Foto aufnehmen und verschiedene Hintergründe hinzufügen könnt.

Spielraum

Während der Museumsnacht konnten Kinder in diesem Spielraum Papierdinosaurier basteln, Puzzle zusammenstellen oder interessante Dinosaurierbücher durchblättern. Natürlich ist dieser Raum auch ausserhalb der Museumsnacht für Kinder zugänglich.

Begleitprogramm

Zum Programm der Museumsnacht gehörte eine Puppenshow Tiergeschichten. Normalerweise steht es am Sonntagnachmittag im Skelettsal etwa einmal im Monat auf dem Programm. Termine finden Sie hier.

Zusammenfassung

Das Museum hat uns positiv überrascht. Die Exponate sind wunderschön ausgestellt, es gibt viele davon, gute Beschriftungen und Erklärungen.

Wie ich später zu Hause erfuhr, befanden wir uns nicht im Kristallraum im Untergeschoss des Museums, wo verschiedene Arten von Steinen (auch Meteoriten!) ausgestellt sind. Aber zumindest haben wir einen Grund, das Museum erneut zu besuchen. Weil ich denke, dass es sehr lehrreich ist und jeder hier etwas interessantes finden wird.

Diejenigen, die sich entspannen möchten, können sich im Café im Erdgeschoss niederlassen. Es ist grossartig, dass es einen Picknickbereich gibt, entweder innen (1. Etage) oder draussen.

Ein Besuch lohnt sich jederzeit, ob mit Kinder oder alleine, es hat für jedermann etwas interessantes dabei.

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